Windows Systemdateien reparieren

Nach Installation problematischer Software, nach Virenbefall oder nach einem Festplattendefekt – es gibt zahlreiche Fälle in denen Windows Systemdateien repariert werden müssen. Egal ob Windows XP, Windows Vista, Windows 7 oder Windows 8/8.1 es gibt einen einfach Befehl um diese Dateien zu reparieren.

Microsoft hat stellt per Eingabeaufforderung relativ viele Möglichkeiten zur Überprüfung und sogar Reparatur von Systemdateien. Vor allem nach dem klonen defekter Festplatten kann es vorkommen, dass der Explorer andauernd abstürzt, dass sich Programme oder Dateien nicht mehr öffnen lassen, dass Windows Updates nicht mehr funktionieren und vieles mehr. In vielen Fällen kommt man jedoch mindestens über den Abgesicherten Modus in das System. Zur Überprüfung der Systemdateien öffnet ihr zunächst die Eingabeaufforderung/CMD mit einem Rechtsklick “Als Administrator ausführen”. Folgenden Befehl gebt ihr nun ein:

Die Überprüfung dauert je nach Hardware des Computers etwa 2-15 Minuten.
Die Ausführung ist sowohl nach normalem Systemstart, als auch in jedem abgesicherten Modus.

Es gibt nun drei Mögliche Ausgänge der Überprüfung:
1. “Windows-Ressourcenschutz hat keine Integritätsverletzungen gefunden.”
2. “Windows-Ressourcenschutz hat beschädigte Dateien gefunden und erfolgreich repariert.”
oder 3. “Windows-Ressourcenschutz hat beschädigte Dateien gefunden, konnte jedoch nicht alle reparieren”

Im ersten Fall sind die Systemdateien in Ordnung. Sollten dennoch Probleme mit Windows bestehen, sind diese anderer Natur.

Im zweiten Fall sollten Fehler behoben worden sein. Das bedeutet nicht, das die Fehler behoben wurden, die mit dem Fehlerbild zusammenhängen, aber es zeigt, das größere Probleme bestanden.

Im dritten Fall ist eine vollständige Reparatur nicht möglich. Diesem Fall hilft nur noch ein InPlace Upgrade über die Windows-CD aus dem laufenden System heraus. (Es bleiben alle Dateien und Programme erhalten) oder eine vollständige Neuinstallation.

chkdsk /r /fIst keine Systemüberprüfung durchführbar oder treten Probleme auch danach auf, kann es helfen auch das Dateisystem auf Fehler zu prüfen und Dateisystemfehler zu korrigieren. Da wir die Eingabeaufforderung bereits geöffnet haben, starten wir diese auch darüber mit folgendem Befehl:

Möglicherweise wird nach Bestätigung für die Aufhebung der Bereitstellung des Laufwerk gefragt – diese kann per Y bzw J bestätigt werden.
Die Prüfung wird beim nächsten Neustart ausgeführt und kann mehrere Stunden dauern.
Im Anschluss sollte der sfc-Befehl erneut ausgeführt werden.

Offline-Prüfung

Sollte Windows nicht mehr startfähig sein, lassen sich sowohl sfc als auch chkdsk auch direkt von der Windows-CD oder einem anderen System ausgeführt werden. Hierfür werden Pfade der defekten Installation mitgegeben:

C: ist hier unter Umständen durch den richtigen Laufwerksbuchstaben des defekten Systems zu ersetzen.

Für ein CheckDisk von einem externen Medium bleibt der Befehl der gleiche, jedoch müssen wir zuvor per c:  auf die zu prüfenden Festplatte wechseln.

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